

Der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) vertritt auf nationaler und internationaler Ebene
die Gesamtinteressen des deutschen Friseurhandwerks. Um diese Aufgabe erfolgreich zu meistern ist er in ein
internationales Netzwerk eingebunden, wie das folgende Schaubild zeigt. Die verwendeten Abkürzungen werden
nachfolgend in alphabetischer Reihenfolge erklärt. Die Adressen der aufgeführten Organisationen finden Sie im
Kapitel
Partner des Zentralverbandes .
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Die AMH ist eine Schwesterorganisation des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks und personell eng mit diesem verzahnt. Als Verein hat sie rund 600 Mitglieder aus allen Organisationsebenen des Handwerks: Handwerkskammern, Fachverbände, Kreishandwerkerschaften, Innungen und Betriebe. Sie verfolgt das Ziel, die Handwerksorganisationen und Betriebe bei der Imageförderung, der Nachwuchswerbung und der Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen.
Die AWG ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks. Als solche vermarktet sie professionelle Werbemedien wie aufmerksamkeitsstarke Frisurenposter, Modejournale und andere Praxishilfen für die Betriebe. Im Mittelpunkt ihrer Aktivitäten steht die Veranstaltung der „Deutschen Meisterschaften Frisuren und Kosmetik“ sowie der größten internationalen Friseurfachmesse in Deutschland.
Die Coiffure EU ist der Zusammenschluss der nationalen Fachverbände auf der Ebene der Europäischen Union. Sie befasst sich dort mit den wirtschaftlichen und politischen Fragestellungen, die für die Friseurbranche relevant sind. Zentrale Themen sind: die Harmonisierung der Berufsbildung, die Niederlassungsfreiheit und der grenzüberschreitende Gesundheitsschutz. Die Coiffure EU hat ihren Sitz derzeit beim niederländischen Friseurverband.
Der DHKT ist die Dachorganisation der deutschen Handwerkskammern. Als solche vertritt er fachübergreifend die gemeinsamen Interessen seiner Mitglieder. Alles in allem steht er für rund 890.000 in der Handwerksrolle eingetragene Betriebe und deren rund 5 Mio. Beschäftigte.
Handwerkskammern vertreten die gesamthandwerklichen Interessen von Betrieben und Arbeitnehmern im jeweiligen Handwerkskammerbezirk. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts übernehmen sie im Auftrag des Staates Selbst-verwaltungsaufgaben. Dazu gehören die Bereiche: Aus- und Weiterbildung, Betriebsführung, rechtliche Fragen etc.
Die Handwerkskammern bieten meist ein umfangreiches Fortbildungsprogramm.
In den Kreishandwerkerschaften haben sich die Innungen des Handwerks aus einer Stadt oder einem Landkreis zusammengeschlossen. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts unterstehen sie der Rechtsaufsicht der Hand-werkskammer. Gewerkübergreifend unterstützen die Kreishandwerkerschaften die Innungen bei der Erfüllung ihrer vielfältigen Aufgaben.
Die LIV sind die Zusammenschlüsse der Innungen auf regionaler Ebene. Dort sind sie schlagkräftige Interessenvertreter des Friseurhandwerks und setzen ihre fachspezifische Branchenkenntnis zur Gestaltung positiver Rahmenbedingun-gen für die Friseurunternehmen ein. So agieren sie als Verhandlungspartner der Gewerkschaften erfolgreich im Bereich der Tarifpolitik und sind anerkannte Ansprechpartner der Behörden in allen landespolitischen Fragen, die für das Friseurhandwerk relevant werden können. Auch auf dem fachlichen Sektor setzen sie eigene Akzente.
Die MH ist der Servicepartner von ZDH, AMH und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Kreishandwerkerschaften. Als Full-Service-Agentur mit Spezialisierung auf das Handwerk und seine Organisationen bietet die MH Dienstleistungen aus den Bereichen Online, Print, Event und PR.
Die OMC ist der Weltdachverband des internationalen Friseurhandwerks und vertritt als solcher die Interessen von mehr als 70 nationalen Friseurfachverbänden. Ziel der OMC ist es, die Zusammenarbeit der nationalen Verbände global zu koordinieren. Schwerpunkte der Verbandsarbeit: die fachlichen Leistungsstandards und Modeaktivitäten zu fördern sowie der internationale Erfahrungsaustausch. Unter der Trägerschaft der OMC werden Welt- und Europameister-schaften sowie andere international hochrangige Fachwettbewerbe veranstaltet.
Der UDH ist der Zusammenschluss der Zentralfachverbände des deutschen Hand-werks. Er hat die Aufgabe, die gemeinsamen fachlichen, beruflichen, wirtschaftspolitischen, sozialpolitischen und kulturellen Belange der ihm angehörenden Mitgliedsverbände zu vertreten.
Die UEAPME ist die Interessensvertretung der klein- und mittelständischen Unternehmen und Handwerksbetriebe auf europäischer Ebene. Sie ist die Dachorganisation für 78 europäische Mitgliedsorganisationen, darunter der Zentral-verband des Deutschen Handwerks. Die UEAPME ist damit das Sprachrohr für 11 Millionen Unternehmen mit fast
50 Millionen Angestellten.
Im Zentralverband des Deutschen Handwerks sind die 54 Handwerkskammern, 38 Zentralfachverbände des Hand-werks sowie bedeutende wirtschaftliche und sonstige Einrichtungen des Handwerks in Deutschland zusammen-
geschlossen. Der ZDH verfolgt die einheitliche Willensbildung in allen grundsätzlichen Fragen der Handwerkspolitik gegenüber Bundestag, Bundesregierung und anderen zentralen Behörden, der Europäischen Union und internationalen Organisationen.