

Das Friseurhandwerk zählt zu den personalstarken Handwerksberufen in Deutschland. Qualifizierte Fachkräfte sind eine unentbehrliche Ressource für die positive Entwicklung im Salon. Erst die Qualitätsleistungen der Friseurinnen und Friseure lassen den unternehmerischen Erfolg Realität werden. Denn: Anders als in den meisten Dienstleistungsberufen werden hier keine standardisierten Produkte angeboten, sondern kundengerecht individualisierte Dienstleistungen.
Die rückläufige Entwicklung der Beschäftigtenzahlen hat zum einem konjunkturelle Gründe. Zugleich ist sie jedoch auch ein Resultat der sogenannten Atomisierung der Branche. Das heißt: Immer mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wird in berufliche Kleinst-Selbstständigkeiten umgewandelt. Im vergangenen Jahr waren insgesamt rund 260.000 Friseurinnen und Friseure in der Branche beschäftigt.
