

...haben die 53.602 umsatzsteuerpflichtigen Betriebe im Jahr 2011 am Friseurmarkt umgesetzt - ein Plus von rund 2,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. So das Ergebnis der jüngsten Umsatzsteuerstatistik des Statistischen Bundesamtes. Trotz zunehmender Konjunkturängste haben sich die Verbraucher auch in 2012 ihre Lust auf Friseurdienstleistungen nicht vergraulen lassen. Darauf weisen die Online-Umfragen zur Geschäftsentwicklung in 2012 des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks hin. Auf die Frage, wie das erste Halbjahr für sie verlaufen sei, antworteten 60,76 Prozent der Unternehmen mit „besser als im Vorjahr". In der zweiten Jahreshälfte hatten 58,33 Prozent der Teilnehmer nach eigenen Angaben ein Plus gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen.
Gute Perspektiven für Salonprofis
Die Entwicklung in den vergangenen Jahren hat gezeigt, dass das Friseurhandwerk weniger stark konjunkturabhängig ist als andere Branchen. Eine solide Basis bildet dabei der hohe Stellenwert von Friseurdienstleistungen bei den Verbrauchern. Friseure bedienen ein elementares Bedürfnis nach Schönheit und Pflege. Dass dies keine leere Floskel ist, zeigt eine GfK-Studie aus dem Sommer 2012, die anlässlich der Hair and Beauty von der Messe Frankfurt und dem Zentralverband in Auftrag gegeben wurde: Danach sind für knapp 63 Prozent der Befragten die Kosten für den Friseurbesuch fest im Haushaltsbudget eingeplant, eben weil er „zu den Grundbedürfnissen wie Essen, Trinken, Schlafen" gehört. Zweitens ist die Frisur ein sehr emotionales Konsumgut. Denn gutes Aussehen und schöne Haare besitzen eine herausragende Bedeutung für das persönliche Selbstwertgefühl und die Lebenszufriedenheit insbesondere für Frauen - auch das belegen Studien aus der jüngsten Zeit.
Bestnoten für Friseurinnen und Friseure
Die Verbraucher schätzen ihren Friseur: als kreativen Schönheitsprofi, professionellen Typberater und kundenorientierten Dienstleister. Besonders positiv bewerten die Verbraucher die fachliche Qualifikation der Friseure, dass sie gut, individuell und typgerecht beraten und dabei auf die Wünsche der Kunden eingehen. Dies wird durch die GfK-Umfrage aus dem Sommer 2012 einmal mehr bestätigt. Speziell in punkto Fachkompetenz vergeben 92,5 Prozent der Befragten Bestnoten. Weiterhin zeigt die Studie: Friseure zeichnen sich dadurch aus, dass sie „auf die Wünsche der Kunden eingehen" (92,2 Prozent), ihre „Kunden verstehen" (86,4 Prozent) und „gut, individuell und typgerecht beraten" (82,8 Prozent.).