
Bildserie D: Formschön, dynamisch und megaweiblich. Basis dieses innovativen Langhaar-Looks sind überlappende Konturen mit starken Längenunterschieden, die ineinander überfließen. Die Grundlänge bleibt im durchgestuften Haar kompakt, das Deckhaar wird im Inneren strukturiert. Das Ergebnis ist eine schmale Silhouette, die durch Volumen am Oberkopf subtil aufgebrochen wird. Eine luxuriöse Note verleiht die Farbe: Ein warmer Braunton, der durch rot-goldene Reflexe zum Strahlen gebracht wird. Dezent, aber mit Wow-Effekt! Für einen Look, der Power und Feminität ausstrahlt - und somit auch businesstauglich ist. Abends darf es etwas mondäner sein. Mit Föhn und Stylingprodukten wird kräftig Volumen eingearbeitet. Der Clou besteht in asymmetrisch verlaufenden Spitzen: Am Oberkopf nach außen gestylt, sind sie in den Längen nach innen frisiert.
Die neuen Make ups - SÜNDHAFT SCHÖN
Dramatisch, geheimnisvoll und höchst verführerisch: Die Make-up Looks für die Herbst-Wintersaison 2011/2012 legen den Fokus auf die Augenpartien und zeigen einmal mehr, wie man mit unterschiedlichen Techniken und Farbschattierungen den Typ komplett verändern kann.
Bildserie E: Kühles Violett ist dabei eine der Trendfarben. Komplett über das bewegliche Lid, am unteren Augenrand sowie am inneren Teil des Oberlids bis zu den Brauen aufgetragen, sorgt es für betörende Smokey Eyes (E1). Ein heller Punkt in der Mitte des beweglichen Lids und Highlighter unter den Brauen bewirken eine optische Öffnung des Auges und verhindert, dass der Look zu „schwer" wirkt. Schwarzer Kajal im unteren Lid sowie Wimpernbänder verstärken den expressiven Appeal. Dabei bleiben die in sanften Pfirsichtönen gehaltenen Wangen und Lippen bewusst dezent. Für den Abend-Look (E2) ließen sich Make-up Artisten vom US-Tanz-Thriller „Black Swan" inspirieren: Hier dominieren schwarz gestylte Augen, wobei die Nuancierung nach außen verstärkt wird und so extra dramatisch wirkt. Dazu darf der Mund in sattem, glänzendem Kirschrot auftrumpfen, während der Teint hell und matt gehalten wird. Wichtig: Die Brauen werden nur minimal betont, um den Augen nicht die Schau zu stehlen. Abends noch Hollywood, morgens schon wieder Natural Beauty. Der dritte Make up-Trend (E3) beweist, dass Bronzetöne auch im Winter funktionieren. Clean und natürlich gehalten bleiben dabei Augen, Wangen und Lippen in einer Farbfamilie, die von warmem Kupfergold über Apricot-Braun bis hin zu Haselnuss-Bronze reicht.
ROCKING DANDY
Bildserie F: Brave und angepasste Looks? Muss nicht sein. Die neue Generation von Männer-Styles gibt sich unkonventionell und zollt dem Zeitgeist Tribut. Dabei überraschen sie mit vollen Texturen; so wie bei diesem smarten Cut, der Anleihen beim Stil der Ska-Ära nimmt. Im Fokus: langes, leicht strukturiertes Deckhaar mit einer ebenso langen Ponypartie, die lässig über eine Stirnseite fällt. Dazu ein tiefes, kühles Mokkabraun. Zwar bleiben Nacken und Seiten klassisch kurz, doch die großzügig gehaltenen Konturen ermöglichen zahlreiche Styling-Experimente. Bei der rockigen Variante mit aufgestelltem, lässig zurückfrisiertem Deckhaar wird das ganze Potenzial des Cuts deutlich. Eben noch im dandyesken Ska-Look gibt man(n) sich mit angedeuteter Tolle jetzt als moderne Interpretation des Sixties' Hero.
UNGEZÄHMTE LÄSSIGKEIT
Bildserie G: Dieser ungezähmt anmutende Männerlook bringt den Trend der Saison auf den Punkt: Auf zwei Ebenen geschnitten, sorgen ein leichter Undercut und stark strukturierte, überlappende Konturen für eine volle und sinnliche Textur. Die Haare am Vorderkopf sind länger gehalten und laufen in einem asymmetrischen, sichelförmig geschnittenen Pony aus. Komplexe Technik für ein Statement ultimativer Lässigkeit. Betont wird das Ganze zusätzlich durch feine Sonnenreflexe, die per Free-Hand Technik eingearbeitet werden. Für einen Look, der wild und romantisch zugleich erscheint. Stylingvarianten: Ob extra-strähnig ins Gesicht oder windschnittig zur Seite frisiert - die neuen Männerlooks geben sich unkonventionell. Entsprechende Styling-Produkte sorgen für Halt und den nötigen Pflege-Effekt.
SOFTER ALLESKÖNNER
Bildserie H: Wandelbarkeit ist kein Vorrecht der Frauen. Auch Männer setzen zunehmend auf Hair-Cuts, die flexible Stylings ermöglichen. Voraussetzung dafür ist eine gewisse Grundlänge und eine dynamische Textur, die „lebendiges Haar" garantiert. So wie beim Hairflip à la Justin Bieber. Hier bleibt das Deckhaar relativ lang, die Konturen werden sorgfältig unterschnitten und gepointet. Sanfte Highlights sorgen für Tiefe und Glanz. Die Haare extrem in die Stirn frisiert und in unterschiedliche Richtungen „gewischt" entsteht ein erfrischend legerer Männerlook.- mit dem Zeug zum Frisuren-Klassiker. Die Variante mit Scheitel und glatt frisierten Längen wirkt soft und strahlt einen Hauch maskuliner Eleganz aus. Ein Styling-Bekenntnis für modisches Selbstbewusstsein.
Frisurenmode für den Herbst und den Winter 2011/2012 - die Macher:
Das Modeteam des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks entwirft zweimal im Jahr die aktuellen Trends der Saison. Die Modelinien Frühjahr/Sommer und Herbst/Winter umfassen nicht allein innovative Frisurenideen, sondern auch trendsichere Make-up-Kreationen. Grundlage dafür ist ein ganzheitliches Konzept, das Kreativität und Pflege vereint. So werden Schönheit und Wohlbefinden in Einklang gebracht. Die Kreateure der aktuellen Mode: Anna-Maria Bannert, Beatrice Bergmann, Nicole Bielicki (Creative Director Kosmetik), Dominik Busch, Anne Gräf, Carina Grube, Ralf Henn, Mike Hoffmann, Susi Hoffmann, Klaus-Dieter Kaiser (Creative Director Herren), Nuray Özalp, Marcel Ritter, Christoph Schildmann, Antonio Weinitschke (Creative Director Damen) und Nico Wolfram. Die Gesamtleitung hat Art Director Franz-Josef Küveler.
HINWEIS: Pressetext und Pressebilder zur Frisurenmode Herbst/Winter 2011/2012 gibt es als Downloads im Internet unter www.friseurhandwerk.de. im Kapitel „Presse & Service".
HINWEIS: Alles über die Trendkollektion Herbst/Winter 2011/2012 und viele interessante Themen rund um schöne Haare gibt es im Internet auch unter www.friseur-trendlooks.de.
Köln/Stuttgart, 11.09.2011
27/2011 dik
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