

Der „Verband Deutscher Barbierherren“ machte 1872 den Anfang: Seither steht den Friseurmeisterinnen und
-meistern eine kompetente und erfolgreiche Interessenvertretung zur Seite. Hier sind wichtige Stationen ihrer
Geschichte:
| Gründung der ersten Zentralorganisation des Deutschen Friseurhandwerks „Verband Deutscher Barbierherren“ in Leipzig. | ||
| Der Verband verfügt über zahlreiche Wohlfahrtseinrichtungen und Einkaufs- genossenschaften. | ||
| Die Zentralorganisation des Friseurhandwerks hat sich inzwischen zum „Bund Deutscher Friseure“ entwickelt. Massenarbeitslosigkeit als Folge der Weltwirtschaftkrise und die Zersplitterung des Verbandswesens belasten die Selbstverwaltungsorganisation des Handwerks. | ||
| Die Nationalsozialisten nutzen die Schwäche der Handwerksorganisationen. Das Führerprinzip wird durchgesetzt und die Mitgliedschaft in „Reichsinnungs- verbänden“ obligatorisch. | ||
![]() | Mit dem Zentralverband des Deutschen Friseurhand- werks entsteht in Hannover erneut ein Selbstverwal-tungsorgan auf demokratischer Grundlage. Der erste Präsident Alfred Vulpes leistet wertvolle Aufbauarbeit. Unter seinem Vorsitz entwickelt sich der ZV zu einer starken und effizienten Berufsorganisation. | |
![]() | Der Zentralverband konstituiert sich als Bundesinnungs-verband und wird zu einer juristischen Person des privaten Rechts. In den 60er Jahren wechselt der Sitz des Zentralverbands nach Köln. 1966 wird Kurt Rosenkranz Nachfolger von Alfred Vulpes und führt dessen verbands-politische Linie fort. Die Informations- und Beratungs-leistungen zu relevanten Branchenfragen werden kontinuierlich ausgebaut. | |
![]() | Unter dem Vorsitz Ludwig Königs entwickelt sich der Zentralverband in ein modernes Dienstleistungscenter. Marktbeobachtung, Nachwuchs- und Berufsförderung spielen eine wichtige Rolle. Der Zentralverband ist einer der mitgliederstärksten Unternehmensverbände im deutschen Handwerk. | |
![]() | Alfred Preußner übernimmt die Präsidentschaft des Zentralverbandes und gestaltet das Zusammenwachsen des gesamtdeutschen Friseurhandwerks nach 1989. Der Verband engagiert sich unter anderem für die Modernisie-rung der beruflichen Bildung und ruft die Qualitätsoffensive Hair Q ins Leben. | |
![]() | Mit Andreas Popp wird ein versierter Verbandspolitiker an die Spitze des Zentralverbandes berufen. Popp setzt sich kompetent und erfolgreich für die fachlichen, wirtschaftlichen und politischen Interessen des Friseur-handwerks ein. So gelingt es unter seiner Regie, die Degradierung des Friseurberufs in die Anlage B der Handwerksordnung im Zuge der jüngsten Handwerks-reform erfolgreich zu verhindern. | |