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Absage an EU-Pläne

ZV verteidigt Meisterqualifikation


28.08.2015 Kategorie: Verband, Salonbusiness

Eine aktuelle Studie des Institutes für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen (ifh) belegt: Eine weitgehende Deregulierung des Berufszugangs als Selbstständiger ins Handwerk durch Abschaffung der Meisterpflicht, wie sie von der Europäischen Kommission derzeit geprüft wird, hätte deutlich spürbare Folgen für die deutsche Volkswirtschaft.

Besonders negative Auswirkungen hätte die Abschaffung der Meisterpflicht für die duale Ausbildung. Sie ist aber ein zentraler Grund für die im Verhältnis der europäischen Staaten sehr geringe Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland. Entsprechende Erfahrungen habe seit 2004 die Novelle der Handwerksordnung gezeigt. Zwar sei die Zahl der Betriebe in den damals eingeführten zulassungsfreien Gewerken (B1-Handwerke) stark gestiegen, die Ausbildungsleistung in diesen Berufen habe jedoch deutlich abgenommen. Der gleiche Effekt sei auch für eine generelle Deregulierung im Handwerk zu erwarten.

Der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks konnte dank der intensiven Zusammenarbeit und Unterstützung durch die Experten des Bundeswirtschaftsministeriums, des ZDH und UDH den bewährten Status und den hohen Qualitätsanspruch des deutschen Friseurhandwerks sowie die Meisterqualifikation im Friseurhandwerk gegenüber der Europäischen Kommission bereits im Mai erfolgreich verteidigen.