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Duale Ausbildung - Modell für Russland.


05.07.2018 Kategorie: Verband, Karriere

Das duale Ausbildungssystem im Friseurhandwerk wird hierzulande nur allzu gerne hinterfragt. Ganz anders sieht es hingegen im Ausland aus. Großbritannien, Frankreich und Spanien interessieren sich bereits sehr für das vernetzte und vor allem praxisorientierte Ausbilden im Betrieb und in der Berufsschule.

Und auch für unsere russischen Kollegen hat das deutsche Friseurhandwerk und sein duales Ausbildungssystem Vorbildfunktion. Auf Initiative des Bundesinstituts für Berufliche Bildung (BIBB) hat die Friseurinnung Bonn jetzt ein Pilotprojekt gestartet, um Prüfungsinhalte aus Deutschland in die russische Friseurpraxis zu übertragen.

Projekte, wie dieses sind aber nur der Anfang. Auf Einladung des Bundesministeriums für Forschung und Bildung nahm der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) in der letzten Woche am 12. deutsch-russischen Bildungsworkshop teil. Teilnehmer: Auswärtiges Amt, Bildungsministerium, Osthandelskammer der Wirtschaft, Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHKT), BIBB, Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), Goethe Institut und die entsprechenden Ministerien und Agenturen auf russischer Seite.  

Bezogen auf das Friseurhandwerk ist die Idee, einen wechselseitigen Meinungsaustausch und enge Beziehungen zu etablieren, um das deutsche Duale System in die Handwerkerausbildung nach Russland zu bringen. Das deutsche Friseurhandwerk soll dabei eine Art Vorreiterrolle übernehmen.

Foto (v.r.n.l.): Maria Yurgelas, stellv. General Direktorin der Bildungsagentur des russischen Bildungsministeriums, Robert Fuhs, Obermeister der Friseurinnung Bonn und ZV Vorstandsmitglied, Jörg Müller, HGF ZV Friseurhandwerk.