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Fachwissen weitergeben

Maike Winkels wollte eigentlich studieren. Entschied sich dann aber für das Friseurhandwerk


19.05.2017 Kategorie: Verband, Karriere

Nach dem Abitur 2009 entschied sich Maike Winkels zunächst für ein Lehramtsstudium. Aber nach einiger Zeit kamen ihr Zweifel. Sie legte eine Studienpause ein und machte ein Praktikum in einem Friseurbetrieb. Dabei wurde ihr Wunsch gestärkt, eine Berufsausbildung zu beginnen. Gesagt getan, das Studium brach Maike Winkels ab und begann ihre Ausbildung zur Friseurin mit einem sechsmonatigen Lehrlingsseminar an einer Friseurfachschule. Anschließend lernte sie drei Jahre in einem Betrieb in Arnsberg.

Die Gesellenprüfung legte Maike Winkels 2015 als Innungsbeste ab und ebnete damit den Weg für die Meisterschule. Auch diesen Karrierestep schloss sie 2016 als Jahresbeste ab. Heute ist die Friseurmeisterin selbst als Trainerin an einer Friseurfachschule tätig. Hier profitiert sie nicht nur von dem Austausch mit anderen Friseuren und Friseurinnen, sondern gibt ihr wichtiges Fachwissen an den Nachwuchs weiter. Auf die Frage, ob sie ihren Weg wieder genauso gehen würde, antwortet sie ohne Zögern: „Ja, ohne Zweifel würde ich alles wieder so machen! Warum? Weil ich sehr glücklich bin mit dem, was ich bisher schon erreicht habe.“

Bild (v.l.n.r.): Bundesbildungsministerin Prof. Johanna Wanka, Maike Winkels, Andreas Ehlert, Präsident HwK Düsseldorf (Credit: HwK Düsseldorf)

(Quelle: Handwerkskammer Düsseldorf)