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Festschreibung des Arbeitgeberbeitrages in der Krankenversicherung muss beibehalten werden


20.05.2016 Kategorie: Verband

In Zusammenhang mit höheren Kosten im Gesundheitswesen und steigendem Arbeitnehmer-Zusatzbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung wird vermehrt diskutiert, die derzeitige Festschreibung des Arbeitgeberanteils von 7,3 % aufzuheben und zu einer paritätischen Beitragsfinanzierung zurückzukehren.

Solche Forderungen führen aus Sicht des Friseurhandwerks und anderer personalintensiver Handwerksbereiche zu einer unverhältnismäßigen Mehrbelastung bei den Lohnzusatzkosten. Ziel der Festschreibung des Arbeitgeberbeitrages war die Beschäftigungssicherung. Steigerungen im Bereich des Arbeitnehmer-Zusatzbeitrages sind durch die von der Politik beschlossenen Leistungsausweitungen mit einem Ausgabenvolumen von über 10 Mrd. Euro verursacht. Als versicherungsfremde Aufgaben müssten sie steuer- statt beitragsfinanziert werden.

Trotz des Arbeitnehmer-Zusatzbeitrages entsteht keine Schieflage zulasten der Arbeitnehmer, da die Arbeitgeber aufgrund der alleinigen Lohnfortzahlung in den ersten 6 Krankheitswochen einen höheren Anteil der Krankheitskosten finanzieren. Auch deshalb ist eine Aufgabe der Festschreibung des Arbeitgeberbeitrages und damit verbundene Ausweitung der Abgabenlast durch die gesetzliche Krankenversicherung abzulehnen.