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Friseurhandwerk setzt positiven Konjunkturkurs fort.


13.06.2018 Kategorie: Verband

Mit einem Umsatzwachstum von 3,1 Prozent setzt sich der konjunkturelle Aufwärtstrend im Friseurhandwerk fort. Die aktuellen Umsatzstatistiken belegen, dass die 80.769 Salons in Deutschland, davon 9.971 Filialbetriebe, über 6,8 Milliarden Euro (Stand 2016) erwirtschafteten.

Grund für die positive konjunkturelle Entwicklung der Friseurbranche ist die gesteigerte Nachfrage der Verbraucher nach vielseitigen Friseurdienstleistungen. Die eigene Schönheit steht hoch im Kurs und vor allem beim Thema Haare und Aussehen vertrauen Konsumenten auf die Kompetenz der rund 200.000 Schönheitsexperten in Deutschland.

Die positive Preisentwicklung mit 2,1 Prozent Preissteigerung im Jahr 2017 belegt auch der EVA-Dienstleistungscheck von Wella. Frauen planen demnach den Friseurbesuch mehr als fünf Mal im Jahr fest ein und geben dabei im Durchschnitt rund 48,00 Euro (Stand 2016) pro Besuch aus. Klarer Trend in den Salons: Auch 2017 fragen knapp 50 Prozent der Frauen Farbveränderungen nach. Männliche Kunden sitzen durchschnittlich fast acht Mal im Jahr im Friseurstuhl und investieren im Schnitt mehr als 19,00 Euro pro Besuch (Stand 2016).

Ausbildungssektor.

Mit insgesamt 22.010 Auszubildenden in 2017 zählt das Friseurhandwerk weiterhin zu einer der ausbildungsstärksten Branche in Deutschland. Trotz eines Rückgangs von 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Als Kreativberuf im Modebereich übt die Friseurbranche weiterhin eine große Anziehungskraft aus und das nicht nur auf junge Frauen: Bei den Zahlen der Neuverträge sticht besonders hervor, dass sich immer mehr Männer für den Friseurberuf entscheiden. Der beachtliche Anstieg von 19,1 Prozent innerhalb von nur zwölf Monaten zeigt, dass die Themen Beauty und Haarpflege auch für Männer immer wichtiger werden.

Dennoch: Knapp 82 Prozent der 22.010 Auszubildenden im Friseurhandwerk sind weiblich. Insgesamt rangiert der Friseurberuf, gemessen an der Zahl der Neuverträge, weiterhin auf dem 4. Platz der beliebtesten Ausbildungsberufe.

Attraktivität des Friseurberufs weiter stärken.

Der ZV geht vor dem Hintergrund der Konsumentwicklung davon aus, dass auch die Friseurbranche ihren positiven Konjunkturkurs fortsetzen kann. Friseure bedienen ein elementares Bedürfnis nach Schönheit und Pflege. Die gesteigerte Nachfrage nach hoher Qualität, professioneller Beratung, maßgeschneiderten Beautydienstleistungen und einem guten Service, verbunden mit der Bereitschaft der Kunden, in die eigene Schönheit zu investieren, bietet gute Wachstumsperspektiven.

Foto: weyo | Fotolia.com.