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Gemeinsam die Tarifpolitik im Friseurhandwerk gestalten und verbessern


14.07.2017 Kategorie: Verband

Gewerkschaft und Sozialpartner ver.di sowie der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) machen sich gemeinsam stark für eine verbesserte Sozial- und Tarifpolitik im Friseurhandwerk. Dabei ist nicht nur eine branchenspezifische Lohnuntergrenze über dem gesetzlichen Mindestlohn ein zentrales Thema, sondern auch die Verbesserung der Ausbildungsvergütung. Eine Bewegung innerhalb der Ausbildungsvergütung wäre ein wichtiges Instrument, um der Nachwuchsproblematik – die vielleicht größte Herausforderung für die Zukunft der Branche – entgegenzuwirken.

Zu betonen bleibt allerdings, dass die Tarifzuständigkeit im Friseurhandwerk bei den Landesinnungsverbänden liegt. Sie kann nur mit deren jeweiliger Zustimmung übertragen werden. Die aktuell noch stark unterschiedlichen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Ausbildungsvergütungen erschweren die Erreichung dieses Ziels nachhaltig. Die Einigung auf ein länderübergreifendes, einheitliches Ausbildungsmindestentgelt gestaltet sich vor diesem Hintergrund schwierig.

Grundsätzlich ist die deutliche Mehrheit der Landesverbände im Friseurhandwerk jedoch bestrebt, neue Ausbildungsvergütungsverträge abzuschließen. Bislang ist es aber entgegen der Bemühungen des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks nicht zu einer Fortsetzung der Gespräche gekommen. Der Zentralverband kritisiert weiter, dass ver.di in Berufsschulen die Ausbildungsvergütung einseitig darstellt, Mitgliederwerbung betreibt und so die gebotene Neutralität der Berufsschulen im System der dualen Ausbildung untergräbt.