menu

  • Bergemann

  • Sponsor FMFM

  • Glynt

  • Goldwell

  • Hairdreams

  • IKW

  • Loreal

  • Messe Erfurt

  • Pivot Point

  • Schwarzkopf

  • Signal Iduna

  • Style Com

  • Tondeo

  • Welonda

Holger Schwannecke im Kurzinterview mit dem ZDF.


19.03.2020 Kategorie: Verband

„Wir müssen alles tun, um Betriebe am Markt zu halten und Beschäftigung zu sichern. Handwerksbetriebe haben vielfach Rücklagen von vielleicht vier Wochen. Für viele geht es inzwischen um Tage. Sie müssen unbürokratisch und schnell Hilfe und Unterstützung erhalten“, sagt Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) gegenüber dem ZDF. 

Die Lage spitze sich täglich zu. Mittlerweile seien fast alle Gewerke betroffen, wenn auch in unterschiedlicher Intensität. Massiv betroffen seien beispielsweise alle Gewerke, die im Veranstaltungsbereich tätig seien wie etwa Messebauer, Trockenbauer, Tischler oder auch Lebensmittelhandwerker, die im Cateringbereich tätig seien. Auch industrielle Zulieferer etwa im Metallbereich seien stark betroffen. Die Liste ließe sich fortsetzen. Außerdem gebe es in diesen Tagen bereits die ersten Schließungen von Baustellen.

Die Bundesregierung habe sehr konzentriert und richtig Signale gesetzt. Wichtig sei es jetzt, dass die Betriebe schnell und unbürokratisch an die Liquiditätshilfen herankämen. "Da reden wir über Darlehen, Bürgschaften, aber auch über Zuschüsse. Wir reden über zinslose Steuerstundungen. Und wir müssen über die Vorbildsituation der öffentlichen Hand reden, wenn es darum geht, erteilte Aufträge auch tatsächlich abzuarbeiten und nicht zu kündigen", betont Schwannecke im ZDF.

Foto: ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke | ZDH Boris Trenkel.