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ZV warnt vor Erhöhungen der Stromkosten

EEG-Umlage bleibt Preistreiber


23.10.2015 Kategorie: Salonbusiness, Verband

Gemäß § 60 EEG haben die Elektrizitätsversorgungsunternehmen für jede an Letztverbraucher gelieferte Kilowattstunde Strom eine EEG-Umlage an die Übertragungsnetzbetreiber zu entrichten. Die EEG-Umlage bleibt Preistreiber bei den Stromkosten. Sie steigt trotz jüngster EEG-Reform auf Rekordniveau. Verschärfend ist, dass aller Voraussicht nach auch die anderen Kostenbestandteile, insbesondere die Netzentgelte wegen des massiven Ausbaubedarfs steigen werden. Das wird auch zu  empfindlichen Erhöhungen der Stromkosten in den Friseurbetrieben führen.

Der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks fordert deshalb gemeinsam mit dem ZDH den Ausbau der erneuerbaren Energien umfassend für den Marktwettbewerb zu öffnen. Soweit stromintensive Großverbraucher entlastet werden, muss dies zukünftig aus Haushaltsmitteln und nicht durch Umlage auf den normalen Stromverbraucher finanziert werden. Weder Privathaushalte noch energieintensive Handwerksbetriebe dürfen in diesem Bereich zu einer Quersubventionierung herangezogen oder benachteiligt werden.