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Bachelorstudiengang gestartet: Bundesweit einzigartige Fortbildung im Friseurhandwerk.


22.05.2018 Kategorie: Verband, Karriere

Sie kommen aus ganz Deutschland, sind hochmotiviert und überzeugt, dass sich für sie beruflich viele Türen öffnen werden. Elf junge Leute, darunter ein Mann, sind die ersten Teilnehmer eines bundesweit einzigartigen Studiengangs für Friseure. Entwickelt wurde der Studiengang vom Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) und der Handwerkskammer Koblenz.

Emily Schroeder ist zum Studienbeginn von Hamburg nach Koblenz gekommen. Die 24-jährige Friseurmeisterin ist in der Hansestadt als Art Stylistin selbstständig. „Ich werde für professionelle Fotoshootings im Make-up-Bereich gebucht“, sagt sie. „Das Studium schafft mir neue Räume für die berufliche Selbstverwirklichung. Ich träume von einem eigenen Salon im großen Stil. Auch eine Tätigkeit im Management der haarkosmetischen Industrie und Beautybranche kann ich mir gut vorstellen. Dafür genügt es nicht, nur kreativer Experte zu sein. Kaufmännisches Know-how ist unentbehrlich“.

So denkt auch Friseurmeister Valentin Haier aus Rivenich. Der 27-jährige ist selbstständig und möchte neue wirtschaftliche Zusammenhänge erkennen. Die Verbindung von Wissenschaft, Wirtschaft, Fachwissen und Fachkönnen reizt ihn am Studium. „Der Titel Bachelor Beauty-Management ist mir nicht wichtig, aber er steht für ein fokussiertes BWL-Studium in unserem Handwerk. Deshalb werde ich in drei Jahren sehr stolz sein, wenn ich es geschafft habe und Bachelor bin.“

„Ich investiere in mich selbst. Was immer mir die berufliche Zukunft auch bringt, es wird etwas Gutes sein“, ist Friseurmeisterin Julia Goray aus Koblenz sicher. Die 39-jährige kann sich vorstellen, auch international zu arbeiten. „Es ist nie zu spät, neue Wege zu gehen. Natürlich muss man eine optimale Basis haben. Dafür ist man allein verantwortlich. Es ist gut, Meisterin zu sein, aber ich möchte noch mehr.“

Der ZV und die HwK Koblenz wünschen den Teilnehmern des ersten Studiengangs viel Erfolg.

Foto: HwK Koblenz.