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Barbershops im Visier der Behörden.


24.01.2020 Kategorie: Verband

Die unberechtigte Führung von „Barbershops“ und eine damit verbundene unberechtigte Handwerksausübung haben die Öffentlichkeit erreicht. Das zeigen zahlreiche Presseberichte aus ganz Deutschland der letzten Wochen. Medienwirksame Kontrollaktionen haben nicht nur einen Abschreckungseffekt, sondern sensibilisieren alle beteiligten Institutionen, wie Zoll, Ordnungsamt, Handwerkskammer, Polizei oder Steuerfahndung und letztlich auch die Öffentlichkeit.

Die Themen Beauty und Haarpflege spielen für Männer eine immer wichtiger werdende Rolle. Das zeigt sich am Erfolg der zahlreichen Barbershops, modische Konzeptsalons für ihn, die sich in den letzten Jahren bundesweit über großen Zulauf erfreuen. Zuletzt tauchen Barbershops allerdings häufig durch Negativschlagzeilen in den Medien auf. Wie nun im Zuge einer Kontrollaktion der Berliner Polizei. Dabei waren nur zwei der 14 kontrollierten Läden – laut eines Polizeisprechers – unauffällig. Zwei Shops mussten sofort geschlossen werden. Aber auch weniger spektakuläre Aktionen verdeutlichen, dass sich die Handwerksorganisation diesem Thema bundesweit stellt. Vergleichbare Kontrollen gab und gibt es beispielsweise in Oldenburg oder auch in Düsseldorf, wo Obermeisterin Monika Schmitter mit der Handwerkskammer Düsseldorf erfolgreich aktiv ist.

Dass beim Thema der gesetzeskonformen Handwerksausübung nicht nur der Zoll und die Kammern, sondern auch das Ordnungsamt einen wichtigen Beitrag leistet, zeigen Initiativen von ZV Vizepräsident Herbert Gassert in Baden-Württemberg, die ebenfalls zu verstärkten Kontrollen und erfolgreichen Schließungen von unerlaubt geleiteten Barbershops geführt haben. Besonders erfolgreich waren Kontrollaktionen in Nordbaden und Stuttgart.

Vor diesem Hintergrund ermutigt der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks Innungen und Landesverbände diesen Beispielen zu folgen, um die erhöhte Sensibilität der Behörden vor Ort zu nutzen.

Der Zentralverband wird im Rahmen seines Bündnisses zur Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung mit dem Bundesfinanzministerium (BMF) und ver.di weiter den Druck mit der Zollbehörde (Finanzkontrolle Schwarzarbeit) auf unberechtigt geführte Friseursalons verstärken.

Foto: Polizei Berlin