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Regierung führt Mindestausbildungsvergütung für Azubis ein.


16.05.2019 Kategorie: Verband

Die Bundesregierung hat am Mittwoch die Mindestausbildungsvergütung für Azubis und eine entsprechende Novelle des Berufsbildungsgesetzes beschlossen. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass Auszubildende ab 2020 im ersten Lehrjahr mindestens 515 Euro pro Monat bekommen sollen, im Jahr 2023 dann 620 Euro. Geplant seien zudem Aufschläge im zweiten, dritten und vierten Ausbildungsjahr.

„Aus Sicht des Handwerks bleibt die gesetzliche Festlegung einer Mindestausbildungsvergütung ein schwerer Eingriff in die gelebte Betriebs- und Tarifautonomie und wird gerade die kleinen Handwerksbetriebe in strukturschwachen Regionen in besonderem Maße belasten", erklärte ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke.

Der Zentralverband des deutschen Friseurhandwerks (ZV) kritisiert ebenfalls den Beschluss des Kabinetts. Der ZV warnt, dass das Gesetz keinerlei regionale und branchenbezogene Differenzierungen erlaube, es vor allem kleine Betriebe überfordere und zu einer Senkung der Azubiquote in der Branche führen könne. Der Protest des Friseurhandwerks wurde unter anderem von der Tagesschau, der Welt und Süddeutschen aufgegriffen.