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Russische Delegation zu Gast beim ZV.


11.09.2018 Kategorie: Verband

„Ausbildungsqualität gemeinsam verbessern“, das ist die Devise der Kooperation im Friseurhandwerk zwischen Deutschland und Russland. Auf Initiative des Bundesinstituts für Berufliche Bildung (BIBB) hat die Friseurinnung Bonn jetzt ein Pilotprojekt gestartet, um Prüfungsinhalte aus Deutschland in die russische Friseurpraxis zu übertragen. Das deutsche Friseurhandwerk hat mit seinem vernetzten und vor allem praxisorientierten Ausbilden im Betrieb und in der Berufsschule Vorbildfunktion.

Am 10. September kamen Experten der russischen Bildungsagenturen und des Friseurhandwerks, Vertreter des BIBB und des ZV zu einem wechselseitigen Meinungsaustausch in der Geschäftsstelle des ZV zusammen. Ziel ist, die Inhalte der für das russische Friseurhandwerk geplanten Prüfungen für ausgewählte Azubis abzustimmen. Wie groß das Interesse an diesem Projekt ist, zeigte sich auch an der Medienresonanz.

Die Ausbildungs- und Prüfungsinhalte sind innerhalb Russlands recht unterschiedlich und sollen in Zukunft vereinheitlicht werden, damit wie in Deutschland vergleichbare Abschlüsse möglich werden. Mit seinem dualen Ausbildungssystem übernimmt das deutsche Friseurhandwerk bei diesem Projekt somit eine Vorreiterrolle.

Foto: Deutsch-russische Zusammenarbeit unter Führung von Galina Kostyko, stellv. Vorsitzende des Rates für berufliche Qualifikationen in der Schönheitsindustrie Moskau und ZV Präsident Harald Esser (2. und 4. v. r.).