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UnternehmerFrauen im Handwerk (UFH) fordern gleichwertige Finanzierung von beruflicher und akademischer Bildung.


16.08.2018 Kategorie: Verband

Die berufliche Bildung muss endlich gleichwertig gefördert werden! Mit dieser Forderung eröffnete Heidi Kluth, Bundesvorsitzende der UnternehmerFrauen im Handwerk (UFH) das diesjährige Fachgespräch der UFH mit dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH). Rund 30 Unternehmerfrauen waren angereist, um sich über aktuelle handwerkspolitische Themen sowie die politische Stimmungslage im Bund zu informieren.

Die Forderung der UFH nach der Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung bekräftigt der ZDH ausdrücklich. „Für eine kostenfreie akademische Bildung werden Milliarden ausgegeben, aber nur einige Millionen für die Förderung der beruflichen Bildung“, so ZDH-Geschäftsführer Karl-Sebastian Schulte. Dieses Ungleichgewicht müsse ein Ende haben. Dazu gehöre auch die finanzielle Unterstützung der Auszubildenden z.B. bei deren Mobilität, in Form von Azubi-Tickets für den ÖPNV analog den bereits existierenden Studententickets.

Als sehr problematisch bewertet ZDH-Geschäftsführer Schulte, genauso wie der ZV Friseurhandwerk, die für 2020 geplante Mindest-Ausbildungsvergütung, die die Politik ab Herbst im Rahmen der Novelle des Berufsbildungsgesetzes auf den Weg bringen will. Starre Grenzen werden der Vielfalt in Regionen und Gewerken nicht gerecht. Es droht gerade in Kleinstbetrieben ein Rückgang der Ausbildungsbereitschaft.