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Einfach fit im Salon: So geht gesundes Arbeiten

„Isch habe Rücken“, ist der wohl bekannteste Spruch von Hape Kerkeling, alias Horst Schlämmer. Leider sind auch noch immer viele Friseurinnen und Friseure davon betroffen. Oft geraten sie beim Arbeiten in Körperhaltungen, die den Bewegungsapparat belasten. Schmerzen sind die Folge und können die Beschäftigten sogar lahmlegen. Dabei ist es einfach, das Muskel-Skelett-System zu entlasten. Hier geben wir sechs Tipps, die sich leicht umsetzen lassen.

Tipp 1: Schultern baumeln lassen  

Schneiden oder Föhnen ist um einiges angenehmer, wenn die Arme insgesamt locker bleiben. Das heißt: Die Schultern sollten nicht nach oben gezogen werden. Die Ellbogen bleiben am besten unten. Alles richtig machen Haar-Profis, wenn sie die Ellbogen maximal bis auf die Höhe der Schultern anheben.  

Tipp 2: Rücken gerade machen  

Eine aufrechte Haltung sieht nicht nur gut aus, sondern stärkt auch den Rücken. Wichtig ist, den gesamten Rücken im Blick zu haben. Ungünstig ist es, den Kopf zu weit nach vorn zu strecken. Wer auch die Halswirbelsäule entspannt und in einer natürlichen Position hält, macht alles richtig.  

Tipp 3: Vorsicht beim Vorbeugen  

Die Kundinnen und Kunden im Salon sollen sich entspannen und es so bequem wie möglich haben. Und das Personal arbeitet am besten rückenschonend, indem es auf häufiges und langes Vorbeugen verzichtet. Das Vermeiden dieser ungünstigen Haltung schont den Rücken.  

Tipp 4: Frisierstühle richtig einstellen  

Manche Kundin ist riesengroß, mancher Junge verschwindet regelrecht im Frisierstuhl. Mit der richtigen Einstellung des Mobiliars bringt man sich auf Augenhöhe. Perfekt ist es, wenn Arme und Schultern beim Arbeiten entspannt unten bleiben.  

Tipp 5: Rollhocker optimal einsetzen  

Beim Schneiden im Nacken und am Hinterkopf kann ein Rollhocker eingesetzt werden, der die Beine entlastet. Stets frontal arbeiten – ungünstige Oberkörperverrenkungen nach links oder rechts vermeiden. Auch hier wird die Höhe am besten so eingestellt, dass die Ellbogen nicht über die Schultern ragen.  

Tipp 6: Öfter mal die Position wechseln  

An manchen Tagen nimmt das Haarewaschen kaum ein Ende. Bei allen Arbeiten im Waschbeckenbereich des Salons ist auf die Körperhaltung zu achten. Die Position zum Becken sollte immer wieder variiert werden. Die Füße stehen dabei nicht parallel nebeneinander, sondern in Schrittstellung zueinander.    

 

Solche und viele weiteren Tipps vermitteln wir auch bei unseren Seminaren im BGW studio78. Mehr darüber im Internet unter: www.bgw-online.de/studio78

Foto: BGW/Werner Bartsch