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Damit alle im Salon fit und gesund bleiben: Friseur-App

Für Friseurinnen und Friseure sind die Hände das wichtigste Werkzeug – und wie eine Visitenkarte im Kontakt mit der Kundschaft. Deshalb ist der Schutz vor zu viel Feuchtarbeit, Gefahrstoffen und Hautkrankheiten ein großes Thema. Auch andere Gesundheitsthemen gilt es zu beachten. Dabei hilft eine App, die sogar mobil funktioniert.

Fotos: fotolia/ Subbotina Anna, Andrey Popov; BGW

Ein gesundes und motiviertes Team ist das A und O für einen erfolgreichen Salon. Damit alle fit sind und es auch bleiben, führen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber eine sogenannte Gefährdungsbeurteilung durch. Diese lässt sich mit Hilfe der kostenlosen Friseur-App erstellen. Der Vorteil: Verantwortliche haben es damit noch leichter, ihrer gesetzlichen Pflicht zur Gefährdungsbeurteilung nachzukommen.

Gefährdungsbeurteilung: vollständig per App

Die Friseur-App unterstützt beim Erfassen der Tätigkeiten, die im Salon anfallen: Nur wenn etwa „Coloration & Dauerwelle“ angeboten werden, wird das Thema auch in der Gefährdungsbeurteilung bearbeitet. Die Anwendung hilft zudem bei der systematischen Ermittlung der Gefährdungen und Belastungen sowie der Auswahl der geeigneten Maßnahmen.

Wenn alle bei den Schutzmaßnahmen mitmachen, sind das beste Voraussetzungen für ein gesundes und leistungsfähiges Team. Die Gefährdungsbeurteilung wird durch die weiteren Schritte vervollständigt: Maßnahmen durchführen, Wirksamkeit überprüfen und Gefährdungsbeurteilung fortschreiben.

Hautschutz – und viele andere Themen in der Friseur-App

Das Thema Haut ist ein Schwerpunkt bei der Gefährdungsbeurteilung für Salons. Konkret geht es um folgende Aspekte: 

  • Die Haut vor Austrocknung schützen
  • Die Haut vor Allergien und Reizungen schützen
  • Haut und Augen vor Verätzung schützen

Neben dem Hautschutz bearbeiten Unternehmerinnen und Unternehmer weitere Gefährdungsbereiche und schützen ihre Beschäftigten vor möglichen Gesundheitsrisiken: 

  • Belastungen der Atemwege
  • Belastungen des Muskel-Skelett-Systems
  • Schnitte und Stiche
  • Stolper-, Rutsch- und Sturzunfälle
  • Verbrennungen
  • Allgemeine Gefährdungen

Wo man die Friseur-App bekommt und wie sie läuft

Hinter der Friseur-App steht die fürs Friseurhandwerk zuständige Berufsgenossenschaft, die BGW. Wer sich auf bgw-online.de registriert hat, kann das Angebot einfach in jedem Browser unter bgw-online.de/friseurapp nutzen. Die Anwendung braucht nicht auf den eigenen Geräten installiert zu werden. Datenschutz und Datensicherheit sind gewährleistet.

Außerdem lassen sich mehrere Gefährdungsbeurteilungen parallel erstellen, zum Beispiel für Filialen oder bei getrennter Bearbeitung einzelner Arbeitsbereiche im Salon. Die erstellte Gefährdungsbeurteilung wird am Ende als PDF zugeschickt.

Was die Online-Gefährdungsbeurteilung bringt

Unternehmerinnen und Unternehmer kommen mit der App – bei umfassender Anwendung – ihrer Pflicht zur Gefährdungsbeurteilung nach. Dabei profitieren sie von komfortablen Bedienungshilfen. Gerade wer die Gefährdungsbeurteilung ohne Unterstützung durch externe Arbeitsschutzfachleute vornimmt, wird die themenbezogenen Hintergrundinformationen zu schätzen wissen.