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Moschee wird Salon
artgerecht – Berlin

”Wir verraten Dir Deine Wünsche, bevor Du sie kennst". Mit diesem Versprechen verdeutlichen die Inhaber des Salons artgerecht in Berlin, Stefanie Dutschmann und Roy Enzmann, ihre ungewöhnliche Arbeitsweise. "Wir möchten uns unvoreingenommen ein Bild von unseren Kunden machen. Daher bitten wir sie, erstmal nichts von sich zu erzählen." Meist wird den beiden im Anschluss bestätigt, dass sie die Vorstellungen der Kunden perfekt umgesetzt haben, diese aber ihre Wünsche beim Friseur so selbst nie beschrieben hätten.


Saloninfo:
artgerecht

Ort: Berlin
Inhaber: Stefanie Dutschmann & Roy Enzmann
Einrichtung: eigene Gestaltung & Einrichtung,
Umsetzung mit verschiedenen kleinen Handwerksbetrieben

http://www.artgerecht-friseur.com/

"Haare sind da,um mit ihnen Spaß zu haben. Deswegen verlässt uns jeder Gast so, wie er es auch jeden Morgen in kürzester Zeit selbst hinbekommt. Wir arbeiten weder mit Farbkarten, noch mit Frisurenbildern. Es gibt zwar eine eigene Kollektion, aber diese sieht der Gast nur auf einem TV im Hintergrund.

Geheimtipp in früherer Moschee

Ebenso außergewöhnlich wie das Konzept sind auch die Räumlichkeiten in einer ehemaligen Moschee in einem Hinterhof. Hier wurde eine Oase geschaffen, die auf mehr als 200 qm keinen Wunsch offen lässt – sei es als schneller Zwischenstopp im Job, für das perfekte Eventstyling oder die private Mädelsparty. artgerecht ist ein Geheimtipp. Auch außerhalb des Salons sind die Stylisten aktiv: So wirken sie kreativ bei der Berlin Fashion Week und anderen Events mit.

Einrichtung aus der eigenen Feder

Schwarz und Weiß dominieren ihren loftartigen Kérastase-Salon, dessen Bau und Umsetzung durch kleine Handwerksbetriebe erfolgte. "Einrichtungsgegenstände wie Arbeitswagen oder Sitzmöbel haben wir uns in ganz Europa zusammengesucht oder nach unseren Vorstellungen anfertigen lassen", erzählt Stefanie. "Roy und ich kommen beide aus Handwerker-Familien, unsere Väter sind Tischler, und somit liegt es uns vielleicht ein bisschen im Blut", strahlt sie. "Denn das gesamte Design und die Einrichtung stammen aus unserer eigenen Feder. Wir lassen uns überall inspirieren. Verknüpft mit unseren Erfahrungswerten und ästhetischem Anspruch ist das Ganze gewachsen. Größtenteils hatten wir nur einen Grundriss des Objekts auf einem Blatt zur Verfügung, an dem wir unsere Phantasie sich haben austoben lassen. "Wichtig war den beiden, dass alle Arbeiten für den Friseur so praktikabel wie möglich sind und die Gäste komfortabel im Mittelpunkt stehen. Der Colorationsbereich ist eine große Tafel, an der man sich gegenübersitzen kann.

"Im ganzen Salon gibt es nur vier Spiegel", ergänzt Roy. "Unsere Kunden sehen sich nur bei der Beratung und dem Haarschnitt. Für die Haarpflegerituale oder auch für Makeup und Maniküre gibt es separate Bereiche. Der Salon ist also trotz seiner Offenheit sehr strukturiert.

Besonderer Friseurweg

Wir wollen zeigen, dass man als Friseur einen anderen Weg gehen kann", erklärt Roy. "Dazu zählt auch, andere Friseure in Seminaren zu motivieren, Menschen zu helfen und sie beispielsweise auf eine neue Lebenssituation vorzubereiten. Krebskranken Frauen mit langen Haaren raten wir zum Beispiel häufig schon vor der Chemotherapie zu einem Kurzhaarschnitt, damit sie sich mit ihrem neuen Äußeren schneller und besser anfreunden können." Viel mehr also als Waschen, Schneiden, Föhnen ...