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Nostalgie im Loft

”Die Liebe zum Detail war uns bei der Einrichtung des neuen Salons sehr wichtig",

so Inhaberin Silvia Rausch. Das sieht man, denn der Salon im südbadischen Waldshut ist alles, nur nicht gewöhnlich! Beinahe jeder Gegenstand darin könnte eine Geschichte erzählen. Doch der Reihe nach...

Eine 'Marke' am Hochrhein
Innungsmitglied Silvia Rausch ist mit Leidenschaft Friseurin und seit über 20 Jahren eine 'Marke' am Hochrhein. Für Kreativität, Innovation, Service, Typberatung, Farbe und Haarschnitt ist sie mit ihren beiden Salons in  Waldshut und Küssaberg/Kadelburg bekannt. Ihr professionelles Knowhow wird besonders gewürdigt: Coiffeur Silvia Rausch ist Mitglied im Circle of Excellence von Wella Professionals. Das Waldshuter Team besteht aus elf Mitarbeitern: vier Meistern, zwei Gesellen, vier Azubis und einer Rezeptionistin. Was Silvia Rausch besonders freut und stolz macht: Vor drei Jahren ist ihre Tochter Joelle ins Unternehmen mit eingestiegen.

Umbau mit Schweiß und Herzblut
Mit dem Wallgraben hatte Silvia Rauschs Waldshuter Geschäft seit jeher eine top Lage: zentral im Stadtkern, parallel zur Fußgängerzone, aber gleichzeitig mit guten Parkmöglichkeiten. Im April 2013 zog der Salon ins gegenüberliegende Gebäude um und vergrößerte sich damit auf zwei Etagen mit 240 qm. Hier können sich die Kunden über ein modernes Ambiente mit individuellem Charakter freuen. "Wir haben den kompletten Umbau inklusive Planung, Gestaltung und Design in Eigenregie übernommen", betont Silvia Rausch. Kein einfaches  Unterfangen, war es doch nicht möglich, den alten Salon während des Umbaus zu schließen, und auch der  Mangel an Arbeitskräften sowie die Beschaffung der exklusiven Möbel gestaltete sich schwierig. Das neue  Gebäude war nicht ausgelegt für einen Salon, so dass die komplette Sanitäreinrichtung neu eingebaut werden musste. "Doch nach drei Monaten Umbauzeit haben wir genau nach unseren Vorstellungen und Wünschen  eröffnen können. Drei Monate voller Schweiß, Herzblut und anfangs unmöglich erscheinender Herausforderungen hielten uns nicht davon ab", strahlt die Unternehmerin.

Türen aus dem Frauengefängnis
Die Mühe hat sich gelohnt. Im Erdgeschoss befindet sich der großzügige Damenbereich mit neun Bedienplätzen und einem Visagistenplatz, einer großen Wasch-Lounge, Rezeption, Toilette und Labor.  Das Design kombiniert einen klassischen Stil mit nostalgischen Elementen. Die raue Halle mit den hohen, weißen Wänden, den sichtbaren Rohren, der Betondecke und dem Boden aus Industrie-Estrich verleiht dem Salon Loft-Charakter. Nur an einer Säule und an einzelnen Wandstellen blitzen  Natursteine hervor. "Eine große Baustelle war die selbst kreierte Eisentreppe in der Mitte des Raums", erinnert sich Silvia Rausch. Die alte Holztreppe wurde abgerissen, das Eisen, welches sich auch in der langgezogenen Theke wiederfindet, unterstreicht das Industrie-Design. Trotzdem wirkt der Salon nicht kühl, sondern durch die fünf großen Swarovski Kristallkronleuchter, die liebevollen Details und  Accessoires wohnlich und gemütlich. "Wir benutzen hochwertige Materialien und Möbel aus vielen  Ländern wie Frankreich, Holland, Schweiz, Österreich, Italien und Deutschland", sagt Silvia Rausch stolz. Viel Wert legt sie "auf außergewöhnliche Gegenstände und Accessoires, zum Beispiel unsere alten Koffer, die Eisentruhe aus dem 17. Jahrhundert und den antiken Parfumdestillator." Wohl  einmalig dürften die Toiletten- und Labortüren sein: Sie stammen aus dem Frauengefängnis Frankfurt. Vor den dunkelbraunen Bedienstühlen hängt jeweils ein riesiger Barock-Spiegel in Antik-Gold, in welchem sich die rustikalen Eisenlampen spiegeln. Daneben steht an jedem Platz ein handgearbeiteter Holzstamm aus Walnuss, der von der sozialen Organisation Christiani gefertigt wurde.

Essenswagen statt Boys
Da Coiffeur Silvia Rausch eine Rezeptionistin beschäftigt, ist die Rezeption, die nach eigenen Kriterien und Nutzen designt wurde, ausgesprochen wichtig für die Arbeitsabläufe. "Es ist die Telefonzentrale,  Servicebereich, Kaffeetheke und der Kassenbereich", erläutert Silvia Rausch. Im Wartebereich fallen das Chesterfield Sofa und der rustikale Eisentisch besonders ins Auge. Boys sucht man in dem Salon vergeblich: "Für die Arbeitsutensilien haben wir vier Gastronomie-Essenswägen anstatt der üblichen Boys und einen großen Servierwagen für die Kabinettware. Unsere Verkaufsprodukte u. a. der Marken Moroccanoil, Phytologie, Stagecolor Cosmetics, ghd und Paul Mitchell finden ihren Platz in  Antiquitätenschränken und in einem rustikalen Eisenregal hinter der Rezeption."

Propeller und Schiffskompass
"In der Wasch-Lounge sollen sich unsere Kunden wohlfühlen und komplett entspannen können. Über den vier Waschliegen sind zwei große, halbrunde Lampen, die von innen mit Blattgold geschmückt sind", erläutert Silvia Rausch. So fällt angenehmes, gedämpftes Licht auf die Kunden, und die Lounge-Musik unterstreicht den Wellness-Charakter.
Im Obergeschoss ist der Herrensalon mit fünf Bedienplätzen, einem Barberstuhl, einem Waschplatz mit Liegefunktion und dem Aufenthaltsraum untergebracht. "Die Stühle und Lampen sind die gleichen wie im Damensalon. Dadurch wollten wir eine Einheit schaffen." Durch die speziell ausgewählten Accessoires wie die Baumstammlampe mit Eisenschirm, den alten Propeller, den Schiffskompass und die Werbeplakate aus der ganzen Welt erhält das obere Stockwerk dennoch einen speziell maskulinen Charakter. "Ein alter Schiffskompass hängt neben der Treppe", berichtet Silvia Rausch. Sicherlich hätte auch er wieder eine Geschichte zu erzählen – wie alles in diesem 'magischen' Salon...